„Ich war allein auf das neugierig,
auf das begierig, was ich für wirklicher
als mich selbst hielt [...]“
– Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Das Zitat von Marcel Proust liest sich als Metapher für eine künstlerische Welt, in der sich die vier in der Ausstellung vertretenen Künstler*innen des Atelierhauses wiederfinden. Trotz ihrer unterschiedlichen Ausdrucksformen hat für sie der Rückgriff auf bereits Vorhandenes Methode, sei es durch die Reinszenierung historischer Malerei und Fotografie, die Montage von Found Footage Film oder die Inszenierung des Alltäglichen.
Die Ausstellung entwickelte sich gemeinschaftlich und prozesshaft. Ausgehend von Anette Ziss ́ Atelier als Präsentationsraum sowie ihrem Bild „o.T. (Ackerl- spitze und Hochgrubachspitze)“ reagierten die eingeladenen Künstler mit eigenen, zum Teil erstmals gezeigten Exponaten. Das Ergebnis ist ein unmittelbares, durch motivische Bezüge gekennzeichnetes Ensemble, dass den Betrachtenden das Schreiten durch gleichsam wirkliche wie unwirkliche Zwischenräume ermöglicht.
Die Ausstellung wird vom 30.10. - 7.12. 2025 im Kunstverein Hildesheim gezeigt.
→ Einladungsflyer 2024
→ Einladungsflyer Hildesheim 2025
Künstler*Innen: Christoph Girardet, Alexander Janz, Christian Retschlag, Anette Ziss