Die Ästhetik des Verschwindens / September 2007 / Voltmerstraße Hannover



Die Ästhetik des Verschwindens war eine begehbare Installation auf dem eh. Sorstgelände. Durch den Totalabriss der seit Jahren leer stehenden Fabrikgebäude der eh. Firma Sorst entstand 2007 unmittelbar vor dem Atelierhaus an der Voltmerstraße eine mehrere Fußballfelder große Freifläche aus zerriebenem Schutt.

Hier entwickelte sich ein in gerichteter Zufälligkeit über das Gelände bewegender Parcours, der mit Flatterband abgespannt war. Textschilder markierten in ungeregelten Abständen die Laufrichtung. Die individuellen Texte handelten von Erinnerungen an die ehemaligen Gebäude und Geschehnisse, andere entwarfen konkrete oder fingierte Ereignisse und Atmosphären oder aber auch Visionen einer neuen Nutzung oder einer Neubebauung.

Die Besucher wurden mit einem Drink empfangen und einzeln auf den Parcours geschickt. Die Installation entstand als Gemeinschaftsarbeit der KünstlerInnen des Atelierhaus.


KünstlerInnen: Rolf Bier, Thomas Ganzenmüller, Christoph Girardet, Ute Heuer, Andrea v.Lüdinghausen, Frank Rosenthal, Julia Schmid, Bärbel Schlüter, Rüdiger Stanko, Anette Ziss





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